Über Uns

Deine Expert*innen für inklusive Kommunikation

Unser Team kennt sich mit den Herausforderungen rund um inklusive, antirassistische und gendergerechte Kommunikation aus und verbindet akademische und praktische Expertise aus Coaching, Prozessbegleitung, Marketing und Kommunikation.

Das Fairlanguage Team

Michael Martens

er/ihm
Gründer / Geschäftsführer

Michael ist Mitgründer von Fairlanguage. Er berät Organisationen rund um die Themen inklusive Kommunikation und Sichtbarkeit von Frauen und weiteren Geschlechtern in Sprache. Vor Fairlanguage hat Michael u. a. in Beratungs- und Leitungspositionen digitale Transformations- Projekte umgesetzt und über 100 verschiedene Gruppen in Workshops begeistert.

Freddie* Heithoff

keine Pronomen
Berater*in für inklusive Kommunikation

Freddie* ist seit vielen Jahren in der Bildungsarbeit tätig und fokussiert sich dabei vor allem auf Themen wie geschlechtliche Vielfalt und trans*Sensibilisierung. Zusätzlich ist Freddie* gerade in den Endzügen des Gender und Queer Studies Master der Universität Köln und bringt neuste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Arbeit ein. Als nicht-binärer Mensch gibt Freddie* Einblicke in eigene Erfahrungen mit geschlechtersensibler Sprache (oder der Abwesenheit dieser) weiter.

Julia Schwarz

sie/ihr
Beraterin für inklusive Kommunikation

Julia ist Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin und befasst sich seit vielen Jahren insbesondere mit den Themenfeldern Postkolonialität, Rassimuskritik, Gender und Antiableismus, sowohl in wissenschaftlichen als auch praxisbezogenen Kontexten. Julia ist außerdem Trainerin in der politischen Bildungsarbeit mit dem Schwerpunkt Empowerment, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene, und bietet Beratung für Teams zum Thema Diversitätssensibilität an.

Powen Shiah

er/ihm
Berater für inklusive Kommunikation

Powen kombiniert Leidenschaft für Technologie mit einem kritischen Verständnis dafür, wie Technologie die moderne Gesellschaft verändert. Mit diesem Wissen hat er schon viele Unternehmen– beratend und operativ – dabei unterstützt mit ihrem Marketing den Herausforderungen in neuen kulturellen und sprachlichen Umgebungen zu begegnen. Als Kind von Taiwanesischen Einwanderer*innen und selbst als seit mehreren Jahren in Deutschland lebender Amerikaner bringt Powen mehrschichtige Erfahrung mit Migration und dem Leben als nicht-weiße und queere Person in verschiedenen Kontexten mit. Powen ist auch ehrenamtlich und politisch aktiv.

Katha Krämer

sie/ihr
Beraterin für inklusive Kommunikation

Katha hat u. a. Literaturwissenschaften und Gender Studies studiert, mit Schwerpunkt Sprache und Geschlecht. Sie hat mehrere Jahre in einem Verlag mit Schwerpunkt Diskriminierung gearbeitet und Erfahrung mit Übersetzung, Lektorat und Textproduktion. In Workshops ist ihr eine entspannte Atmosphäre wichtig, ohne dabei aber schwierigen Themen aus dem Weg zu gehen. Katha ist selbst trans* und kennt aus eigener Erfahrung viele Hürden, denen trans* / inter* / nicht-binäre Menschen in verschiedenen Kontexten ausgesetzt sind.

Alexandra Samoleit

sie/ihr
Geschäftsführerin

Alexandra ist studierte Kommunikationswissenschaftlerin und verfügt über mehr als 13 Jahre Erfahrung in der Beratung von Unternehmen und Organisationen zu Marken-, Unternehmens- und Krisenkommunikation. Als Geschäftsführerin von Fairlanguage baut sie auf ihre umfassende strategische Kompetenz sowie ihre Expertise in der Personalführung und dem Coaching von Führungskräften.

Wofür wir stehen

Wir sind der Überzeugung, dass Sprache Realität und Handeln prägt. Deshalb ist es wichtig, sich mit diskriminierenden Strukturen in unserer Sprache auseinanderzusetzen.

Wer in der Sprache nicht vorkommt, ist auch nicht im Bewusstsein. Wer sprachlich direkt oder indirekt diskriminiert wird, hat tagtäglich zusätzliche Barrieren zu überwinden und findet bei der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Arbeitswelt keine oder weniger Berücksichtigung.

Wir sensibilisieren Menschen für inklusive Sprache – ohne Vorschriften, Verbote oder Verurteilungen. Wir begeistern und unterstützen auf dem Weg zu mehr Wertschätzung und Umsicht in der Kommunikation. Wir wollen Barrieren reduzieren, statt neue Hürden zu schaffen.

Woher kommt der Name Fairlanguage?

Im Rahmen unserer Gründung hatten wir viele verschiedene Ideen, welchen Namen unser Unternehmen haben soll.

Am Ende haben wir uns für Fairlanguage entschieden, weil das zum Ausdruck gebracht hat, was wir schaffen wollen: Sprache fairer beziehungsweise gerechter machen.

Wir glauben an eine gerechte und vielfältige Gesellschaft, an der alle Menschen teilhaben können. Inklusive Kommunikation ist unser Beitrag dazu, dieses Ziel zu erreichen.

Wie fair ist „fair“?

Wir wissen aus unserer Arbeit, das es wichtig ist, immer wieder zu reflektieren und zu lernen, dass es in der Regel mehr als eine Perspektive gibt. Das gilt auch für uns und unseren Unternehmensnamen. fair ist sowohl ein englisches und ein deutsches Adjektiv.

Auf Deutsch bedeutet es: die Rechte anderer achtend. Das ist, was wir vermitteln wollen.

Auf Englisch gibt es viele Bedeutungen, unter anderem: den Regeln entsprechend, jeden gleich behandelnd, niemanden bevorzugend.
Aber auch in Bezug auf Haare und Haut: hell.

Wenn auch etwas veraltet, steht das Wort “fair” im Englischen im Kontext von eurozentristischen Schönheitsvorstellungen, Rassismus und Colorismus (der Bevorzugung von hellerer Haut).

Das ist nicht, was wir mit unserem Unternehmensnamen vermitteln wollen. Wir sind uns bewusst, dass das Wort fair mehrere Bedeutungen hat. Sowohl auf Englisch und Deutsch drückt es aus, dass wir für Gerechtigkeit in der Kommunikation stehen.

Unsere kritische Auseinandersetzung mit dem Name steht deshalb für uns auch für einen nie endenden Lernprozess. Er erinnert uns immer wieder daran, dass auch unsere Nutzung von Sprache komplex ist und dass wir unser Weltbild und unserer Vorbehalte immer wieder hinterfragen müssen.

Regelmäßige Updates und Wissen?